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Wir suchen Deutschlands digitale Desaster

Die Digitalisierung der deutschen Verwaltung ist ein himmelschreiendes Trauerspiel – und das seit Jahren. Nahezu täglich erreichen uns Meldungen, dass Behörden, Polizei, Justiz, das Schul- und Gesundheitswesen und andere öffentliche Verwaltungen gar nicht oder nur bedingt funktionieren. Sie sind mit gar keiner, völlig überalterter oder falscher Digitaltechnik ausgestattet, es fehlen Internet und W-LAN-Zugänge. Oder die Prozesse basieren nach wie vor auf Papierakten und Faxgerät.

Die Folgen: Behörden können ihre Kernfunktionen nicht oder nur sehr langsam erbringen. Bearbeitungsstaus, unverschämt lange Wartezeiten für Unternehmer und Bürger und schließlich: hohe Kosten für die Gesellschaft. Schlechte Ausstattung, veraltete Strukturen und fehlende Führung sind aber auch die Ursache für Frustration und Resignation vieler Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Sie hindern sie daran, ihrem Job motiviert und mit Leidenschaft nachzugehen. Hinzu kommt, dass all das am Vertrauen der Menschen in einen leistungsfähigen Staat nagt.

Unser Buch: Deutschlands digitales Desaster

Mit unserem Buch „Corona – Deutschlands digitales Versagen“ haben wir einige dieser teilweise schon seit Jahrzehnten bestehenden Baustellen aufgedeckt und beschrieben. Wie bei einem Eisberg haben wir jedoch bisher nur einen kleinen Teil der Missstände entdeckt.

Die Überwindung des Rückstandes geht viel zu langsam voran oder verzögert sich weiter um Jahre. Da werden im Amtsgericht Hannover Druckstraßen angeschafft, damit die E-Mails von Anwälten ausgedruckt werden können, um sie dann in Papierform den Richtern vorzulegen. Zur Sicherheit sollen die Anwälte aber trotzdem noch Faxe schicken, um sicherzugehen, dass auch alles rechtzeitig ankommt. Oder in den Berliner Schulen werden Verwalter für Tageslichtprojektoren angestellt, anstatt auf digitale Technologien zu setzen.

Hyperbürokratisierung, Veränderungsunwillen, Digitalskepsis, papierbasierte Umlaufakten, Faxgeräte und Eingangsstempel sind eine Allianz eingegangen, die unser Land lähmt.

Deutschlands digitales Desaster beenden

Wir wollen auf dieser Seite die Beispiele transparent machen und sammeln, welche Behörden noch immer nicht im Internetzeitalter angekommen sind und welche Auswirkungen dies auf die Bürger und Unternehmen in unserem Land hat. Denn nur Transparenz kann helfen, den Mühlstein endlich ins Rollen zu bringen.

Schildern Sie uns die konkreten Beispiele, ergänzen Sie das Ganze gern mit Bildern und/oder Links, etwa zu Artikeln, Websites oder Social-Media-Posts. Wenn Sie Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten angeben, helfen Sie uns bei weiteren Recherchen. Selbstverständlich sind diese Angaben nicht sichtbar, werden nicht weitergegeben und unterliegen dem Quellenschutz.

Unter allen Einsendungen verlosen wir jeden Monat ein signiertes Exemplar unseres Buches „Corona – Deutschlands digitales Desaster“. Vielen Dank, dass Sie sich mit uns dafür einsetzen, Deutschland ein Stück digitaler zu machen.

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Über die Autoren:

Henrik Tesch
Autor

Lesung zu Corona
Deutschlands Digitales Desaster

Hartwig von Saß
Author

Henrik Tesch

 

Henrik Tesch, Jahrgang 1963, Politikwissenschaftler, Regierungsdirektor a.D. begann seine berufliche Laufbahn Anfang der 1990er Jahre in der öffentlichen Verwaltung. Ab 1999 verantwortete er die Regierungskontakte und politische Kommunikation bei Cisco und später bei Microsoft. Bis 2016 leitete er die Berliner Niederlassung von Microsoft. Heute arbeitet er als selbständiger Politikberater in Berlin.

Hartwig von Saß

Hartwig von Saß, Jahrgang 1966, volontierte nach seinem Studium der Politikwissenschaften und Geschichte bei der Deutschen Presse-Agentur und arbeitete dort insgesamt acht Jahre, zuletzt als Wirtschaftskorrespondent.

Dann wechselte er in den PR-Bereich, zunächst drei Jahre im Volkswagen-Konzern, später bei der Deutschen Messe. Bis zu ihrer Einstellung war er verantwortlich für die Kommunikation der weltweit größten IT-Messe CEBIT.